Ampelschirm und Mittelmastschirm nebeneinander auf einer Terrasse
Kaufberatung

Ampelschirm oder Mittelmastschirm? Unterschiede und Entscheidungstest (2026)

Inhaltsverzeichnis

Ampelschirm oder Mittelmastschirm? Beide spenden Schatten, stellen aber unterschiedliche Anforderungen an deine Terrasse. Ein Mittelmastschirm ist leicht, kompakt und passt durch das Loch in deinem Tisch. Ein Ampelschirm hält den Bereich unter dem Stoff frei und dreht sich mit der Sonne mit, braucht dafür aber einen schweren Fuß und mehr Platz neben der Sitzecke. In diesem Vergleich stellen wir beide Typen Punkt für Punkt gegenüber: Schatten, Platzbedarf, Fuß, Gewicht, Wind, Neigung und Preisklasse. Mit drei Duellen in derselben Größe für beide Typen und einem kurzen Entscheidungstest.

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Kurz gesagt: isst du an einem Tisch mit Schirmloch oder hast du wenig Platz, ist ein Mittelmastschirm leichter, kleiner und günstiger. Wünschst du Schatten über einer Loungegarnitur oder Liegen ohne Mittelstange, wähle einen Ampelschirm und rechne mit einem schweren Fuß und Platz neben der Sitzecke. Bist du unsicher? Mach den Entscheidungstest.

Ampel- und Mittelmastschirm im Vergleich in einer Tabelle

Bei einem Mittelmastschirm steht die Stange mittig unter dem Stoff. Bei einem Ampelschirm steht der Mast neben der Sitzecke, und der Stoff hängt an einem Arm. Was das in der Praxis bedeutet, siehst du hier. Die Beispiele stammen vom Platinum Riva (Mittelmast) und den Platinum Voyager T¹ und Challenger T² (Ampel).

PunktAmpelschirmMittelmastschirm
Unter dem SchirmKomplett freiStange in der Mitte
Neben der SitzeckePlatz für Mast und FußKaum zusätzlicher Platz
FußSchwer, Voyager: Empfehlung 90 kgLeichter, oder der Tisch hilft
Mast (Beispiele)70 bis 86 mm38 bis 48 mm
Versandgewicht20,5 bis 22 kg7 bis 9,5 kg
Schatten verschiebenDrehen und neigenNeigen oder umstellen
Bei starkem WindSchließenSchließen
VerstauenBleibt oft stehen, mit SchutzhülleZusammenklappen und wegstellen
PreisklasseHöher, Fuß oft separatNiedriger
Passt vor allem zuLounge, LiegenTisch mit Loch, Balkon

Kennst du die Bauteile eines Ampelschirms noch nicht, wie den Arm und den Neigemechanismus? Die werden in Was ist ein Ampelschirm? erklärt. Im Folgenden gehen wir Punkt für Punkt darauf ein, was der Unterschied für deine Entscheidung bedeutet.

Schatten ohne Stange in der Mitte

Der größte Vorteil eines Ampelschirms ist, dass unter dem Stoff nichts steht. Ob dir das wichtig ist, hängt davon ab, was du darunter stellst:

  • Esstisch mit Schirmloch: die Stange verläuft durch die Mitte des Tisches. Du sitzt ohnehin außen herum, deshalb stört die Stange kaum. Ein Mittelmastschirm ist hier die logische Wahl.
  • Loungegarnitur oder Liegen: ein Loungetisch hat meist kein Loch, und zwischen Liegen möchtest du frei laufen können. Eine Stange würde dann im Weg stehen. Ein Ampelschirm hängt über der Sitzecke.
  • Kinder, Servieren, Aufstehen: an einem Platz, an dem viel Bewegung ist, ist ein freier Raum unter dem Stoff angenehm. Es gibt keine Stange, um die man herumlaufen muss.

Achtung: ein Ampelschirm spendet nicht automatisch mehr Schatten. Die Größe des Schattens hängt von der Größe des Stoffs und dem Sonnenstand ab. Wie groß dein Schirm sein sollte, liest du in Welche Schirmgröße brauche ich?

Platz und Fuß neben deiner Sitzecke

Hier liegt der größte Nachteil eines Ampelschirms. Weil der Stoff an einer Seite am Mast hängt, muss der Fuß viel Gegenkraft aufbringen. Platinum liefert die Voyager T¹ ohne Fuß und empfiehlt einen Schirmfuß von 90 kg. Ein solcher Fuß steht neben deiner Sitzecke: Der Madison Schirmfuß von 90 kg für Ampelschirme misst 80 x 80 cm. Rechne dabei Platz für den Mast und für den Arm ein, wenn du ihn drehst.

Bei einem Mittelmastschirm ist es einfacher. Steckt die Stange durch einen Tisch mit Schirmloch, steht der Fuß unter dem Tisch und nimmt keine zusätzliche Bodenfläche ein. Ein Fuß für einen Mittelmastschirm ist außerdem kleiner: Der Eureka Granitfuß mit 40 kg hat eine Edelstahlhalterung für Mittelmastschirme bis 55 mm und vier Lenkrollen mit Bremse.

Wenig Platz auf der Terrasse, aber Erde daneben?

Ein Erdeinbaufuß sitzt laut Platinum vollständig im Boden und wird ohne Beton gesetzt: Loch graben, Fuß einsetzen, mit Sand auffüllen. Nach der Saison nimmst du den Schirm heraus, und auf der Terrasse bleibt kein Fuß zurück. Prüfe aber, ob dein Ampelschirm passt: Platinum nennt Lochabstände von 7,6, 9,55 und 11,3 cm Mitte zu Mitte.

Welches Gewicht und welcher Fußtyp zu deinem Schirm passt und wie du die Verbindung prüfst, liest du in Welchen Schirmfuß brauchst du?

Gewicht: Aufstellen und Verstauen

Ein Ampelschirm ist deutlich schwerer als ein Mittelmastschirm derselben Größe. Das merkst du beim Aufstellen und beim Verstauen. Laut den Produktspezifikationen:

  • Mast: der Riva ø300 hat einen Mast von 38 mm, der Riva ø400 von 48 mm. Die Voyager T¹ hat einen Mast von 70 mm, die Challenger T² von 86 mm.
  • Verpackung: ein Riva wiegt verpackt 7 bis 9,5 kg. Eine Voyager T¹ wiegt verpackt 20,5 kg, eine Challenger T² 22 kg. Der Fuß kommt noch dazu.

Einen Mittelmastschirm klappst du zusammen, hebst ihn aus dem Fuß und stellst ihn in den Schuppen. Ein Ampelschirm bleibt oft an seinem Platz stehen und wird außerhalb der Saison unter einer atmungsaktiven Hülle geschützt. Platinum nennt für die Voyager selbst eine AeroCover Schirmhülle (Art.-Nr. 7970). Für Ampelschirme gibt es Füße mit Lenkrollen, sodass du ihn auch ohne Heben verschieben kannst.

Wind: was der Unterschied bewirkt und was nicht

Keiner der beiden Typen ist bei Wind von Grund auf besser. Bei einem Ampelschirm hängt der Stoff neben dem Mast, deshalb muss der Fuß einen erheblichen Hebel abfangen. Darum brauchen Ampelschirme einen schweren Fuß. Ein Mittelmastschirm steht über seinem Fuß im Gleichgewicht, ist aber leichter gebaut. Bei beiden Herstellern lautet die Empfehlung gleich: Platinum schreibt bei sowohl dem Riva als auch der Challenger wörtlich „Bei starkem Wind den Schirm schließen“.

Wähle deinen Typ nach deiner Sitzecke, nicht nach dem Wind. Den Wind bewältigst du mit einem Fuß, der die Gewichtsempfehlung deines Schirms erfüllt, und mit der Gewohnheit, den Schirm zu schließen, wenn du weggehst oder es stärker zu wehen beginnt.

Wohnst du an der Küste oder auf einer offenen Fläche? Dann lies Welcher Schirm hält am besten dem Wind stand?

Neigen und Drehen

Hier liegt der zweite große Unterschied. Auch viele Mittelmastschirme lassen sich neigen: Der Riva kippt in den meisten Größen, außer in Ø350, Ø400 und 275x275, wie Platinum selbst angibt. Willst du den Schatten an eine andere Stelle bringen, verschiebst du bei einem Mittelmastschirm den ganzen Schirm samt Fuß.

Einen Ampelschirm drehst du um den Mast und neigst ihn mit der Sonne, während der Fuß stehen bleibt. Die Voyager T¹ lässt sich nach hinten neigen und hat einen um 360 Grad drehbaren Fuß. Die Challenger T² lässt sich seitlich und nach hinten neigen und dreht sich um 360°. So hast du morgens und abends Schatten an derselben Stelle, ohne zu schleppen. Den Unterschied zwischen T¹ und T² erfährst du in Ampelschirm kaufen: worauf achten?

Preisklasse: wofür zahlst du?

Ein Ampelschirm liegt in einer höheren Preisklasse als ein Mittelmastschirm derselben Größe. Das zeigt sich auch im Angebot: Eine Voyager T¹ kostet deutlich mehr als ein Riva in derselben Größe. Du zahlst für die stärkere Stange, den Arm und den Dreh- und Neigemechanismus. Und bei vielen Ampelschirmen kommt der Fuß noch hinzu, da er oft separat verkauft wird.

Ein Mittelmastschirm ist die günstige Wahl, vor allem wenn du bereits einen Tisch mit Schirmloch hast. Es gibt sogar Sets mit Fuß, etwa das Aloha Schirmset Ø200 mit Fuß. Die aktuellen Preise siehst du auf den Produktkarten unten.

Drei Duelle: gleiche Größe, anderer Typ

Um den Unterschied sauber zu zeigen, stellen wir jeweils einen Mittelmastschirm und einen Ampelschirm in vergleichbarer Größe gegenüber, beide von Platinum. So siehst du, was du gewinnst und was du einbüßt.

Duell 1: rund 300 cm

Der Riva ø300 ist ein neigbarer Mittelmastschirm mit Aluminiumgestell, einem Bezug aus 220 gr. Polyester und einem Mast von 38 mm. Verpackt wiegt er 7 kg. Der Fuß ist nicht enthalten.

Platinum Riva Mittelmastschirm ø300 cm ecru
Platinum

Riva Mittelmastschirm ø300 ecru

MittelmastschirmØ300 cmNeigbarMast 38 mm
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Die Voyager T¹ ø300 hat dieselbe Stoffgröße und dasselbe Stoffgewicht, hängt aber an einem Arm. Sie lässt sich nach hinten neigen und dreht sich auf dem Fuß um 360 Grad. Platinum liefert sie ohne Fuß und empfiehlt einen Fuß von 90 kg.

Platinum Voyager T1 Ampelschirm ø300 cm hellgrau
Platinum

Voyager T¹ Ampelschirm ø300

AmpelschirmØ300 cmNach hinten neigbarFußempfehlung 90 kg
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Unterschied: den Riva stellst du durch das Schirmloch deines Esstisches; prüfe aber, ob das Loch für einen Mast von 38 mm groß genug ist. Die Voyager wählst du, wenn es kein Loch gibt oder wenn du den Schatten mit der Sonne mitdrehen möchtest.

Duell 2: quadratisch 250 x 250 cm

Für einen kleineren Tisch oder eine kompakte Terrasse. Der Riva 250x250 ist neigbar, hat einen Mast von 38 mm und wiegt verpackt 7,30 kg.

Platinum Riva Mittelmastschirm 250x250 cm anthrazit
Platinum

Riva Mittelmastschirm 250x250 anthrazit

Mittelmastschirm250 x 250 cmNeigbar220 gr. Polyester
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Die Voyager T¹ 250x250 ist einer der kleinsten Ampelschirme im Angebot. Der Stoff hat eine wasser- und schmutzabweisende Beschichtung. Verpackt wiegt er 20,50 kg, ohne Fuß.

Platinum Voyager T1 Ampelschirm 250x250 cm hellgrau
Platinum

Voyager T¹ Ampelschirm 250x250

Ampelschirm250 x 250 cm360° drehbarer FußMast 70 mm
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Unterschied: auf einer kleinen Terrasse entscheidet oft der Platz für den Fuß. Passt kein Fuß neben die Sitzecke, wähle den Riva, oder schau dir einen Erdeinbaufuß an, wenn neben der Terrasse Erde liegt.

Duell 3: große Ausführung

Für einen großen Tisch oder eine Loungeecke. Der Riva ø400 ist ein großer Mittelmastschirm mit einem Mast von 48 mm. Achtung: in dieser Größe lässt sich der Riva nicht neigen.

Platinum Riva Mittelmastschirm ø400 cm anthrazit
Platinum

Riva Mittelmastschirm ø400 anthrazit

MittelmastschirmØ400 cmNicht neigbarMast 48 mm
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Die Challenger T² Premium 300x300 hat einen Stoff aus 240 gr. Spun-Acryl, einen Mast von 86 mm und lässt sich seitlich und nach hinten neigen. Du drehst ihn um 360°, sodass der Schatten der Sonne den ganzen Tag folgt.

Platinum Challenger T2 Premium Ampelschirm 300x300 cm faded black
Platinum

Challenger T² Premium 300x300 faded black

Ampelschirm300 x 300 cmSeit- und rückwärts neigbar240 gr. Spun-Acryl
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Unterschied: ein großer runder Stoff über einem großen Esstisch mit Loch ist mit dem Riva ø400 günstig gelöst. Über einer Loungegarnitur, wo du auch abends Schatten möchtest, punktet die Challenger T² durch das Neigen und Drehen.

Ampelschirm über einem Esstisch in einem sonnigen Stadtgarten

Entscheidungstest: Ampel oder Mittelmast?

Beantworte vier Fragen und sieh, welcher Typ am besten zu deinem Außenbereich passt.

Ampel oder Mittelmast: welchen Schirm wählst du?

Welches Möbelstück soll im Schatten stehen?

  • Ein Esstisch mit einem Loch in der Mitte
  • Eine Loungegarnitur, Liegen oder ein Tisch ohne Loch
  • Ein Esstisch und eine Loungeecke, an zwei Stellen

Wie viel freier Platz hast du neben der Sitzecke?

  • Wenig: die Terrasse oder der Balkon ist gerade groß genug
  • Genug für einen Mast und einen ordentlichen Fuß
  • An der einen Stelle wenig, an der anderen genug

Wie oft verschiebst du den Schatten an einem Tag?

  • Selten, der Schirm darf einfach stehen bleiben
  • Oft, ich möchte ihn mitdrehen, ohne zu schleppen
  • Am Esstisch nicht, bei der Lounge schon

Was zählt bei deinem Budget am meisten?

  • So wenig wie möglich ausgeben, Fuß eingerechnet
  • Ich zahle lieber mehr für Komfort
  • Ich verteile das Budget auf zwei Stellen

Ein Mittelmastschirm passt zu dir. Leicht, kompakt und günstig, und an einem Tisch mit Schirmloch bleibt der Fuß außer Sicht. Wähle ein neigbares Modell, wenn du auch bei tief stehender Sonne Schatten möchtest.

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Ein Ampelschirm passt zu dir. Freier Raum unter dem Stoff und Schatten, der mit der Sonne mitwandert. Rechne mit einem schweren Fuß und einem Platz neben der Sitzecke.

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Beide passen zu dir: ein Mittelmastschirm durch das Loch des Esstisches und ein Ampelschirm über der Loungeecke. So bekommt jede Stelle den Typ, der dort am besten funktioniert.

Alle Schirme ansehen

Möchtest du auch deine Gartenmöbel noch aussuchen? Die Auswahlhilfe hilft dir in wenigen Schritten weiter.

Welcher passt zu deiner Situation?

Wähle einen Mittelmastschirm, wenn

  • du einen Esstisch mit Schirmloch hast
  • deine Terrasse oder dein Balkon neben der Sitzecke wenig Platz bietet
  • du den Schirm nach dem Gebrauch zusammenklappen und verstauen möchtest
  • dein Budget begrenzt ist oder du ein Set mit Fuß möchtest

Wähle einen Ampelschirm, wenn

  • du Schatten über einer Loungegarnitur oder Liegen möchtest
  • unter dem Stoff keine Stange stehen darf
  • du den Schatten mit der Sonne mitdrehen und neigen möchtest
  • du Platz für einen schweren Fuß hast oder Erde für einen Erdeinbaufuß

Ebenfalls einen Blick wert:

Für einen langen Tisch ist ein rechteckiger Stoff praktisch: schau dir die rechteckigen Schirme an. Der Hawaii Emperor hat eine Teleskopfunktion und eine Durchgangshöhe von 225 cm. Lieber ein komplettes Set? Dann sieh bei Schirmen mit Fuß nach. Die besten Modelle für jede Situation findest du in die besten Schirme von 2026 und die besten Ampelschirme von 2026.

Häufige Fehler

Den Fuß beim Budget vergessen

Viele Ampelschirme werden ohne Fuß geliefert, wie die Voyager T¹. Rechne den Fuß deshalb mit ein, wenn du den Preis eines Ampelschirms und eines Mittelmastschirms vergleichst.

Nur den Stoff ausmessen

Ein Ampelschirm hängt über deiner Sitzecke, aber Mast und Fuß stehen daneben. Miss auch diese Stelle aus und den Raum, den der Arm zum Drehen braucht.

Einen Mittelmastschirm mitten in die Lounge stellen

Ohne Schirmloch kommt die Stange in einem losen Fuß zwischen die Bänke. Dann läufst du ständig darum herum. Über einer Loungegarnitur funktioniert ein Ampelschirm meist besser.

Annehmen, dass jeder große Schirm sich neigen lässt

Der Riva lässt sich in Ø350, Ø400 und 275x275 nicht neigen. Prüfe bei jedem Schirm in den Produktinformationen, ob er sich neigen lässt und in welche Richtung.

Glauben, dass ein Ampelschirm besser gegen Wind ist

Auch ein Ampelschirm wird bei starkem Wind gefährlich. Ein schwerer Fuß hilft, ist aber kein Freibrief. Lies wo du einen Schirm am besten aufstellst.

Checkliste vor deiner Entscheidung

  • Hat dein Tisch ein Schirmloch? Dann liegt ein Mittelmastschirm nahe
  • Kommt eine Loungegarnitur oder eine Liege darunter? Dann ist ein Ampelschirm praktischer
  • Miss den freien Platz neben der Sitzecke für Mast und Fuß
  • Suche die Fußempfehlung des Herstellers und rechne den Fuß in dein Budget ein
  • Prüfe, ob der Schirm sich neigen lässt und ob er sich auch drehen kann
  • Überlege, wo der Schirm außerhalb der Saison bleibt
  • Wähle die Größe mit der Größentabelle

Häufig gestellte Fragen

Wann wählst du einen Mittelmastschirm statt eines Ampelschirms?

Wähle einen Mittelmastschirm, wenn dein Esstisch ein Schirmloch hat, wenn Terrasse oder Balkon neben der Sitzecke wenig Platz bieten oder wenn du den Schirm einfach zusammenklappen und verstauen möchtest. Ein Mittelmastschirm ist leichter, im Pack kleiner und günstiger. Der Mast in der Mitte stört an einem Esstisch kaum, denn du sitzt ohnehin darum herum.

Kann ein Mittelmastschirm auch über einem Loungeset stehen?

Das geht, passt aber weniger gut. Ein Loungetisch hat meist kein Schirmloch, daher kommt der Mast in einen losen Fuß neben oder zwischen die Bänke. Dann deckt der Schirm nur einen Teil der Sitzecke ab, oder der Mast steht mitten im Laufweg. Über Loungesets oder Liegen funktioniert ein Ampelschirm meist besser, weil der Mast neben der Sitzecke steht und der Stoff darüber hängt.

Wie viel zusätzlichen Platz braucht ein Ampelschirm?

Neben deiner Sitzecke brauchst du Platz für Mast und Fuß, und der Ausleger muss sich frei drehen können. Ein Granitfuß für Ampelschirme wie der Madison 90 kg misst 80 x 80 cm. Wenig Platz auf der Terrasse, aber Erdreich daneben? Ein Einbausockel liegt laut Platinum komplett im Boden, sodass dir mehr Fläche auf der Terrasse bleibt.

Warum ist ein Ampelschirm teurer als ein Mittelmastschirm?

Ein Ampelschirm hat einen dickeren Mast, einen Ausleger, der den Stoff einseitig trägt, sowie einen Dreh- und Kippmechanismus. Außerdem brauchst du einen schweren Fuß oder einen Einbausockel, der bei vielen Modellen separat verkauft wird. Ein Mittelmastschirm ist einfacher gebaut und liegt daher auch mit Fuß in einer niedrigeren Preisklasse.

Ist ein Ampelschirm schwerer aufzustellen?

Ja. Im Angebot wiegt das Paket eines Platinum Voyager T¹ 20,5 kg, gegenüber etwa 7 kg für einen Riva Mittelmastschirm gleicher Größe. Platinum empfiehlt für den Voyager außerdem einen Fuß mit 90 kg. Stelle einen Ampelschirm daher am besten zu zweit auf und wähle einen Fuß mit Rollen, wenn du ihn verschieben möchtest.