Sobald die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind, zieht es uns massenhaft nach draußen. Auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon möchten wir das schöne Wetter entspannt genießen. Aber längere Sonneneinstrahlung ist nicht ohne Risiken: UV-Strahlung kann der Haut schaden, und niemand sitzt gerne in der prallen Sonne und schwitzt. Ein Sonnenschirm bietet die ideale Lösung. Er sorgt für Schatten, Abkühlung und Schutz vor Sonnenbrand.
Doch einen Sonnenschirm zu kaufen ist nicht so einfach, wie es scheint. Es gibt unzählige Modelle, Größen, Farben und Funktionen. Worauf solltest du alles achten, bevor du dich entscheidest? In diesem Blog geben wir dir umfassend Antwort auf diese Frage, damit du anschließend den perfekten Sonnenschirm für deinen Außenbereich findest.
- Ein stehender Sonnenschirm oder freihängender Sonnenschirm?
- Das richtige Format: Wie viel Schatten brauchst du?
- Welche Form passt am besten?
- Stoffqualität und UV-Schutz
- Welches Material wählst du?
- Bedienungskomfort: Manuell, Kurbel oder Luxusfunktionen?
- Ein stabiler Sonnenschirmstandfuß: Unterschätze das nicht
- Windfestigkeit: Sicherheit geht vor
- Zusatzfunktionen, die den Unterschied machen
- Abschließend: Wähle deinen perfekten Sonnenschirm
Ein stehender Sonnenschirm oder freihängender Sonnenschirm?
Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Kauf eines Sonnenschirms ist die Auswahl des Modells. Die zwei häufigsten Varianten sind der stehende Sonnenschirm (mit Mittelmast) und der freihängende Sonnenschirm (freihängend).
Stehender Sonnenschirm (mit Mittelmast)
Der stehende Sonnenschirm ist das klassische Modell, das du oft in Kombination mit einem Gartentisch sieht. Der Mast steht in der Mitte und wird meist in ein Loch im Tisch oder in einen Sonnenschirmstandfuß gestellt. Dieser Typ ist sehr geeignet für kleinere Gärten, Terrassen und Balkone und hat den Vorteil, dass er einfach und kostengünstig ist.
Vorteile:
- Kompakt und leicht zu bedienen
- Günstig im Preis
- Geeignet für Tische mit Schirmloch
- Relativ leicht zu transportieren
Nachteile:
- Weniger flexibel in der Schattenrichtung
- Der Mittelmast kann beim Gebrauch des Tisches stören
- Begrenzt drehbar oder neigbar
Freihängender Sonnenschirm (freihängend)
Bei einem freihängenden Sonnenschirm hängt das Tuch an einem Arm, der seitlich befestigt ist. Dadurch hast du unter dem Schirm völlig freien Platz – ideal, wenn du keine Hindernisse wie einen Mittelmast möchtest. Freihängende Sonnenschirme sind oft mit Neigungs- und Drehfunktionen ausgestattet, damit du den Schatten genau dort positionieren kannst, wo du ihn haben möchtest.
Vorteile:
- Freier Platz unter dem Schirm
- Geeignet für Loungesets und Esstische ohne Schirmloch
- Oft zu 360 Grad drehbar und neigbar
- Luxuriöses Aussehen und vielseitige Verwendung
Nachteile:
- Teurer in der Anschaffung als stehende Sonnenschirme
- Benötigt einen schwereren und robusteren Standfuß
- Nimmt mehr Platz in Anspruch
- Nicht so leicht zu transportieren
Unser Tipp: Hast du einen großen Garten oder eine geräumige Loungeecke? Dann ist ein freihängender Sonnenschirm eine ausgezeichnete Wahl. Für kompakte Terrassen oder einen Esstisch mit Schirmloch ist ein stehender Sonnenschirm oft praktischer. 👉 Möchtest du mehr über die Unterschiede erfahren? Lese auch unseren separaten Blog: Freihängender Sonnenschirm kaufen: Worauf sollte ich achten?
Das richtige Format: Wie viel Schatten brauchst du?
Die Größe des Sonnenschirms bestimmt zu großen Teilen, wie viel Schatten du schaffst. Dies hängt vom Ort der Installation und davon ab, wie viele Personen du mit Schatten versorgen möchtest.
Einige Richtlinien:
- Ø 200-270 cm: Geeignet für kleine Balkone oder intime Sitzplätze
- Ø 300 cm: Ideal für ein Standard-Gartenzimmer oder runden Tisch mit 4 bis 6 Stühlen
- 300x300 cm oder größer: Für größere Loungesets, Esstische oder ganze Terrassen
- Rechteckige Sonnenschirme (z. B. 300x400 cm): Perfekt für lange Tische oder schmale Terrassen
Beachte: Berücksichtige bei der Bestimmung der Größe auch den Sonnenstand im Laufe des Tages. Ein größerer Schirm bietet flexibleren Schatten, besonders wenn er neigbar oder drehbar ist.
Neugierig, wo du deinen Sonnenschirm am besten in deinem Garten platzieren kannst? Lese dann diesen Artikel!
Welche Form passt am besten?
Sonnenschirme gibt es in verschiedenen Formen, jede mit ihren eigenen Vorteilen.
Rund
Der traditionelle runde Sonnenschirm wird am häufigsten gewählt. Diese Form passt perfekt zu runden Tischen oder einer zentralen Anordnung. Das Aussehen ist klassisch und gemütlich.
Quadratisch
Ein quadratischer Sonnenschirm ist ideal für einen straffen, modernen Garten. Er passt gut zu quadratischen Tischen oder symmetrischen Sitzecken und nutzt den Schattenraum oft effizienter als ein runder Sonnenschirm.
Rechteckig
Rechteckige Sonnenschirme sind perfekt für lange Tische oder enge Räume wie Balkone oder Innenhöfe in der Stadt. Durch ihre Form bieten sie viel gezielten Schatten auf einer Linie.
Tipp: Hast du eine bestimmte Tischform oder ein Loungeset? Wähle dann einen Sonnenschirm, dessen Form gut zu der Anordnung deiner Möbel passt. So nutzt du den Platz optimal und das Ganze wirkt stilvoll.
👉 Hast du noch Zweifel zum Typ des Sonnenschirms? Schaue dir unsere Sonnenschirm-Auswahlhilfe an
Stoffqualität und UV-Schutz
Der Stoff des Sonnenschirms ist vielleicht der wichtigste Teil. Er bestimmt nicht nur, wie gut du vor der Sonne geschützt bist, sondern auch, wie lange der Schirm schön bleibt.
Wichtige Eigenschaften:
- UV-Schutz: Wähle einen Sonnenschirm mit einem UPF-Wert von 30+ bis 50+. Je höher der UPF (Ultraviolet Protection Factor), desto besser bist du vor schädlicher UV-Strahlung geschützt.
- Wasserabweisung: Ein guter Stoff hält auch leichten Regen ab. Achte auf Begriffe wie "wasserabweisend" oder "wasserdicht".
- Farbbeständigkeit: Billigere Stoffe verblassen oft schon nach einer Saison. Bevorzuge Acryl oder Olefin, wenn dir Farbbeständigkeit wichtig ist.
- Stoffdicke: Ein dickerer Stoff bietet oft mehr Schutz und ist haltbarer.
Welches Material wählst du?
Das Material des Stoffes und des Gestells bestimmt, wie lange dein Sonnenschirm hält und wie gut er gegen Wetterbedingungen beständig ist.
Sonnenschirmstoff:
- Polyester: Günstig, leicht, weniger farbbeständig.
- Acryl: Haltbarer, farbbeständig, guter UV- und Regenschutz.
- Olefin: Hohe Farbbeständigkeit, wasserabweisend, Premium-Option.
Gestell:
- Aluminium: Leicht, rostfrei, modern.
- Stahl: Stark, aber kann ohne Beschichtung rosten.
- Holz: Authentisches Aussehen, benötigt Wartung.
👉 Möchtest du mehr über die Wartung erfahren? Lese:
Bedienungskomfort: Manuell, Kurbel oder Luxusfunktionen?
Der Bedienungskomfort eines Sonnenschirms ist wesentlich. Besonders wenn du ihn täglich benutzt, möchtest du keine Umstände beim Öffnen und Schließen.
Häufige Systeme:
- Push-up-System: Funktioniert wie ein großer Regenschirm. Schnell und einfach, aber weniger komfortabel bei größeren Modellen.
- Kurbelmechanismus: Durch Drehen an einem Hebel öffnest und schließt du den Sonnenschirm ganz einfach. Ideal für den täglichen Gebrauch.
- Neigemechanismus: Damit kannst du das Tuch schräg stellen, so dass du auch bei tiefstehender Sonne noch im Schatten sitzt.
- 360° Drehbarkeit: Besonders bei freihängenden Sonnenschirmen sehr praktisch. Du drehst den Schirm mit der Sonne mit, ohne ihn zu bewegen.
Ein stabiler Sonnenschirmstandfuß: Unterschätze das nicht
Ein Sonnenschirm ohne guten Standfuß ist wie ein Baum ohne Wurzeln. Besonders bei Wind ist Stabilität essentiell.
Welchen Fuß brauchst du?
- Leichte Sonnenschirme (rund Ø 200–270 cm): 20–30 kg ist oft ausreichend
- Standard-Sonnenschirme (rund Ø 300 cm): 30–40 kg empfohlen
- Freihängende Sonnenschirme oder große Modelle: 60–100 kg, vorzugsweise mit Beschwernungsplatten
Einige Sonnenschirme werden mit einem Kreuzfuß geliefert, in den du lose Platten legen musst. Diese Platten werden nicht immer mitgeliefert, daher überprüfe dies beim Kauf.
Tipp: Verwende Gummiplattenhalter oder einen Sonnenschirmstandfuß auf Rollen, wenn du den Sonnenschirm regelmäßig verschieben möchtest.
Windfestigkeit: Sicherheit geht vor
Obwohl kein Sonnenschirm 100% windfest ist, gibt es durchaus Modelle, die besser gegen Wind beständig sind als andere.
Beachte:
- Windöffnung (Lüftungsöffnung) oben am Sonnenschirm lässt Luft durch und verringert den Druck auf den Stoff
- Stabile Rippen aus Metall oder Glasfaser sorgen für Flexibilität und Elastizität
- Robustes Gestell und Verbindungsstücke verringern die Bruchgefahr
- Verwendung bei Wind: Bei Windstärke 4 oder höher wird empfohlen, den Sonnenschirm einzuklappen – auch bei stabilen Modellen
👉 Lese auch: Wie schütze ich meinen Sonnenschirm vor Wind und Regen?
Zusatzfunktionen, die den Unterschied machen
Einige Sonnenschirme bieten neben anderen Dingen ein bisschen zusätzlichen Komfort oder Luxus.
- Schutzhülle: Verlängert die Lebensdauer deines Sonnenschirms erheblich
- Beleuchtung: Integrierte LED-Beleuchtung macht deinen Sommerabend extra stimmungsvoll
- Solarfunktion: Lädt tagsüber auf und leuchtet nachts ohne Kabel
- Rollen unter dem Standfuß: Zum einfachen Verschieben
- Neigevorrichtung: Folge der Sonne, indem du deinen Sonnenschirm mit einer Handbewegung neigst
Abschließend: Wähle deinen perfekten Sonnenschirm
Einen Sonnenschirm kauft man nicht einfach so. Es ist eine Investition in Komfort, Sicherheit und Ästhetik. Überlege gut:
- Wo du den Sonnenschirm platzieren möchtest
- Wie viel Schatten du brauchst
- Wie wichtig dir Bedienung und Flexibilität sind
- Ob du Wert auf Preis oder Langlebigkeit legst
Möchtest du jahrelang Freude an deinem Sonnenschirm haben? Wähle dann Qualität in Stoff, Konstruktion und Bedienungskomfort.
Bei Boender Outdoor Gartenmöbel findest du ein großes Sortiment an stehenden Sonnenschirmen, freihängenden Sonnenschirmen und passendem Zubehör. Bestelle einfach online oder besuche unseren Showroom für persönliche Beratung!
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